James-Krüss-Grundschule Gilching

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Inhaltsbereich: Aus dem Schuljahr 2009 / 2010

Gemeinschaftsbild 2009/2010

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Projekttag "Black & White"

Black&White... ...so lautete das Motto an der James-Krüss-Grundschule in Gilching am 11. Februar 2010. Eine Gruppe gleichen Namens geleitete die Schüler an diesem Vormittag durch verschiedene Workshops, in denen den Kindern auf unterschiedliche Weise die Kultur Afrikas näher gebracht wurde.

So begann der Tag mit einem Eröffnungskonzert durch die Mitglieder der Gruppe in der Aula, bei dem die Kinder auf die vom Rhythmus bestimmte Musik Afrikas eingestimmt wurden. Danach begaben sich die Klassen jahrgangsweise in die verschiedenen Workshops:

  • Singen
  • Tanzen
  • Trommeln
  • Vortrag: Leben in Afrika – was haben wir damit zu tun?

In den Workshops wurden die Kinder von jeweils einem Mitglied der Gruppe Black&White betreut: Mitgliedern aus Ghana, aus dem Kongo, von der Elfenbeinküste und aus Deutschland.

Die afrikanisch-deutsche Gruppe gehört zu dem gemeinnützigen Verein Initiative BlackWhite e.V., dessen Ziel es ist, die Verständigung und die Zusammenarbeit zwischen den Kontinenten zu fördern.
Der Koordinator des Vereins, Herr Wolfgang Lieberknecht, gleichzeitig Referent für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, hielt einen beeindruckenden Powerpointvortrag.

Die Schulkinder zeigten sich begeistert von den verschiedenen Aktivitäten. Mit besonderer Spannung sahen sie dem Trommelkurs entgegen. Dass das sach- und fachgerechte Trommeln gar nicht so einfach ist, war für viele Schüler und Lehrer ein Aha-Erlebnis.

Trommelbild Black&White

Der Vormittag voll Rhythmus und Musik endete in einem gemeinsamen Schlusskonzert, bei dem sich keiner mehr ruhig halten konnte.

Die Kinder waren an diesem Vormittag dem Kontinent Afrika ein Stück näher gekommen.

pm

Weitere Informationen zu Black&White
Fotos finden Sie in unserer Galerie.

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Das B.A.S.E. – Babywatching

Dies ist ein Präventionsprojekt gegen Aggression und Angst zur Förderung von Sensitivität und Empathie, das vom Münchner Bindungsforscher PD Dr. med. Karl Heinz Brisch an der Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München entwickelt wurde.

Inhalte von B.A.S.E.-Babywatching

Eine Mutter kommt mit einem wenige Wochen alten Baby für die Dauer eines Jahres einmal in der Woche in die Klasse. Im Stuhlkreis erleben die Kinder, wie das Baby von Woche zu Woche wächst, bis es frei laufen kann. Unter der speziellen Anleitung der Lehrkraft lernen sie durch die wöchentlichen Interaktions-Beobachtungen zwischen Mutter und Baby, sich in die Emotionen und die Motivationen von Mutter und Kind immer besser einzufühlen.

B.A.S.E.-Babywatching in zwei Klassen unserer Schule

Im Schuljahr 2008/09 wurden zwei Mütter mit Neugeborenen dafür gewonnen, an diesem Projekt in zwei zweiten Klassen teilzunehmen.

Da alle Lehrkräfte die Ausbildung zur Gruppenleiterin mitgemacht hatten, war es für die zwei Lehrerinnen kein Problem, dieses Projekt durchzuführen.

Nach Abschluss des Jahres wurde von beiden folgendes Fazit gezogen:

  • Fast alle Kinder waren mit Begeisterung dabei, auch die "schwierigen" Kinder. Die Fortschritte, die das Baby machte, versetzten die Kinder in Erstaunen und motivierten sie aufs Neue. So konnten wir die Entwicklung vom fast Neugeborenen bis zum Krabbelkind verfolgen.
  • Erstaunlicherweise fiel es gerade einigen verhaltensauffälligen Kindern leicht, die Bedürfnisse des hilflosen Babys zu erkennen. Sie deuteten die einzelnen Signale richtig und bewiesen so durchaus Einfühlungsvermögen, das sie vorher oft im Umgang mit Klassenkameraden vermissen ließen.
  • Die Schulkinder brauchten nach den Besuchen nicht extra motiviert zu werden, ihre Beobachtungen im freien Schreiben zu notieren. Die Kinder waren eher enttäuscht, wenn sie es einmal nicht konnten.
  • Die Konfliktsituationen in der Klasse waren zahlenmäßig zurückgegangen. Und wenn sie auftraten, versuchten die Schüler es meistens, diese über das Miteinander-Sprechen zu klären. Es gelang ihnen zwar nicht immer – aber ich denke, das ist für Kinder in diesem Alter auch nicht verwunderlich.

Beide Lehrkräfte erklärten, dass sie ein solches Projekt jederzeit wieder mit ihren Klassen durchführen würden.

hr

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Tutanchamun – sein Grab und seine Schätze

Zu Besuch im alten Ägypten, zum Vergrößern klickenZu Besuch im alten Ägypten, zum Vergrößern klicken

Die dritten Klassen der James-Krüss-Grundschule Gilching besuchten im Juni die Tutanchamun-Ausstellung in München und erfuhren eine Zeitreise in die Welt der alten Ägypter.

Tutanachamun ist der bekannteste aller Pharaonen. Durch die Bergung seiner Grabbeigaben bekommt man auch heute noch einen einmaligen Einblick in die Welt dieser Hochkultur.

Auch wenn in dieser Ausstellung nur Replikate zu sehen waren, blieb die Faszination erhalten.

Zuerst wurden wir mit einem Kurzfilm über die Geschichte Tutanachamuns und die Ausgrabungsarbeiten im Tal der Könige informiert. Daran schloss sich ein Rundgang durch die Ausstellung an. Begleitet wurden wir von einem Museumspädagogen, der uns die Grabkammer, seine Schätze und viele Erklärungen über das Leben im "Alten Ägypten" vermittelte.

Die Kinder waren begeistert, so dass uns dieses Thema auch nach dem Ausstellungsbesuch im Unterricht weiter begleitete.

ha/sh/ws

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Besuch des BMW-Museums

Außerschulische Lernorte zu besuchen, ist besonders für Grundschüler bedeutsam, da es die Lernbereitschaft der Schüler sichtlich steigert. Die Schüler setzen sich persönlich mit dem Lerngegenstand auseinander. Außerdem sind sie auch für das soziale Lernen bedeutsam. Die Gruppenzusammengehörigkeit kann gesteigert werden, aufgrund des Gemeinschaftserlebens. Nicht zuletzt kann man durch außerschulische Lernorte einen wichtigen Beitrag zur Freizeiterziehung der Schüler leisten.

Aus diesen Gründen besuchte die 3. Klasse am 10.12.2009 den BMW-Junior-Campus. Dort dürfen die Kinder unter Betreuung von pädagogisch geschultem Personal in den Workshops "Mobilität gestalten" (Dauer 3 h 30 min) forschen, experimentieren und kreativ gestalten.

Nachdem die Schüler das Thema "Mobilität" handelnd, an verschiedenen Stationen erarbeitet hatten, ging es in das Forscherlabor. Dort durften die Schüler in Partnerarbeit ein eigenes motorisiertes Auto erstellen.

Die Kinder waren sichtlich stolz auf ihre Arbeit.

me

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Besuch im Deutschen Museum München

Am Montag, den 10.05.10 fuhr die Klasse 3c in das Deutsche Museum. Sie bekamen dort eine Führung von einem museumspädagogisch geschulten Personal zu den Themen: "Wie entsteht ein Blitz?" und "Wie funktioniert ein Kompass?".

Die Kinder wurden zuerst in das Thema Elektrizität eingeführt. Anhand von einfachen Versuchen erläuterte die museumspädagogische Betreuerin den Schülern das komplexe Thema. So stellten die Schüler fest, dass ihre Haare durch einen Luftballon elektrisiert werden können. Anhand eines Holzmodells wurde uns dann der elektrischen Vorgang gezeigt, das Wirken der Plus- und Minuspole. An einem großen Modell wurde den Kindern anschließend die Entstehung eines Blitzes verdeutlicht.

Der zweite Themenschwerpunkt dieser Führung war der Magnetismus. Die Schüler durften an verschiedenen Stationen die Kraft der Magnete erfahren und selbst Experimente mit Eisenspänen und Magneten durchführen.

Abschließend konnten die Schüler noch einen Elektromagneten mit einer Batterie, einem Stück Draht und einer Büroklammer herstellen.

Die Kinder zeigten sich im Anschluss sehr motiviert die Themen Magnetismus und Elektrizität im Unterricht weiter zu erforschen.

me

Begeistert von der Führung und vom Deutschen Museum als einem außerschulischen Lernort beantragte die Schule eine Jahresschulmitgliedschaft beim Deutschen Museum, das für alle Jahrgangsstufen themenbezogene Rundführungen anbietet. Diese Schulmitgliedschaft haben wir zum 01.01.2011 erhalten. Wir freuen uns, somit allen Klassen kostenlosen Eintritt in das Museum bieten zu können.

zk

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Projekt "Kartoffel" in den zweiten Klassen

In den zweiten Klassen wurde im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts das Thema "Obst und Gemüse" behandelt. Dazu besuchten wir auch die Obst- und Gemüseabteilung eines Supermarktes und ließen uns die Vielfalt des Obstes erklären.

Die Kinder sollten erfahren, dass viele Lebensmittel, die wir im Supermarkt kaufen können, vom Bauern hergestellt werden. Sie erzeugen Kartoffeln, Gemüse und Obst, was wir unverarbeitet im Supermarkt wieder finden. Andere Produkte wie Mehl und Milch werden weiterverarbeitet.

Am Beispiel der Kartoffel und mit der Unterstützung Gilchinger Bäuerinnen sollte dies den Kindern besonders verdeutlicht werden.

Im Frühjahr erhielten die Klassen von den Bäuerinnen Saatkartoffeln. Diese wurden von den Kindern mit großer Begeisterung in die Beete des Schulgartens gelegt. Im Laufe des Schuljahres wurde ständig kontrolliert, wie weit "ihre" Kartoffeln sich schon entwickelt hatten.

An einem Vormittag kam eine Bäuerin, Frau Seeger, zu den Kindern in die Schule. Sie hatte verschiedenerlei Gemüse und besonders Kartoffeln mitgebracht. Zunächst erklärte sie ihnen allerhand Wissenswertes über die Lebensmittel. Dann wurden Kartoffeln gekocht. Die Beilage durften die Kinder selbst herstellen. Zu den Pellkartoffeln sollte es einen Schnittlauchquark geben. Voller Eifer wurde geschnitten, geschnippelt und gerührt. Anschließend durften sie ihre selbst zu bereitete Mahlzeit essen und es schmeckte allen vorzüglich.

Zum Abschluss des Projekts "Kartoffel" durften die 2. Klassen der James-Krüss-Grundschule am 22. Juni 2010 dann zwei Bauernhöfe in Geisenbrunn besuchen.

Der Hof der Familie Sedlmayr hat sich vorwiegend auf Viehwirtschaft spezialisiert. Frau Sedlmayr erzählte viel Interessantes über die Kühe, die Milch und was alles daraus hergestellt werden kann. Doch sie berichtete auch über die anderen Produkte der Landwirtschaft. Die Kinder durften sogar in den Stall und die Kühe füttern, was sie auch ausgiebig taten. Besonders gefielen ihnen die Kälbchen in den kleinen Boxen. Einige Kälber ließen sich sogar streicheln.

Anschließend gab es auf dem Hof der Familie Painhofer für alle eine Stärkung. Die leckeren Honigbrote, Schnittlauchbrote, der Kartoffelkuchen und der Apfelsaft schmeckten wunderbar und es dauerte nicht lange und es war alles aufgegessen. Ein krönender Abschluss dieses Ausflugs war, dass die Kinder noch die riesigen Traktoren der Familie Painhofer bestaunen, hineinsteigen und auf ihnen herumklettern durften. Diese Gelegenheit ließen sich die Zweitklässler natürlich nicht entgehen. Voller neuer Eindrücke machten sich die Klassen mit ihren Lehrerinnen und den begleitenden Eltern auf den Heimweg. Alle waren der Meinung, dass so ein erlebnisreicher Tag auf dem Bauernhof öfter stattfinden sollte.

dc

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